Wissenschaftlicher Verlag Dr. Michael P. Bachmann
Wissenschaftlicher Verlag Dr. Michael P. Bachmann

N e u e r s c h e i n u n g  2 0 1 6

 

 

Shakespeares Sonettseptette

--- gelesen von Günter Plessow

 

Broschüre, 57 S.

 

ISBN 978-3-940523-15-0

 

Ladenpreis: € 8,50

 

 

 

 

Aus dem Inhalt:

 

Ein analytierscher Lesespaziergang

 

BEAUTIES ROSE -- distill'd

SINGLENESS -- husbandry

I ENGRAFT YOU NEW -- let me but truly write

SILENT LOUE -- presagers of my speaking breast

MY OUT-CAST STATE -- these poor rude lines

MY BEWAILED GUILT -- thy abundance

Against that time -- thy shadow

What is your substance -- sad Interim

Our minuites  hasten -- against that time

INCREASING store with losse and losse with store

NOE LONGER MOURNE when I am dead

EVERY ALIEN PEN -- my gentle verse

FAREWELL thou art to dear for my possessing

THY FAULT, THY GRACE -- but, you away

FAIRE, KINDE, AND TRUE is all my argument

MY ROSE -- you are my All the World

LOVE IS AN EUER FIXED MARK

TIME thou shalt not bost that I doe change

MY MISTRESSE EYES are Raven black

THOU WILT THY WILL -- corrupt eyes

MY FOOLISH HEART -- my feuer

I AM BLIND -- thy powre / my periurde eye

 

 

 

 




Peter Landau

 

Deutsche Rechtsgeschichte

im Kontext Europas

 

40 Aufsätze in vier Jahrzehnten, versehen mit Addenda, Register und einer Gesamtbibliographie des Autors

 

Gebunden in Leinen, 1050 S., 4 s.-w. Abb.

 

ISBN 978-3-940523-14-3

 

Ladenpreis: € 129,00

 

Zum Autor und über den Inhalt

 

Peter Landau gilt als einer der weltweit führenden Kanonisten, der vor allem durch Arbeiten zum mittelalterlichen Kirchenrecht und auch zum evangelischen Kirchenrecht hervorgetreten ist. Seine Publikationen gelten ebenso der Rechts- und Staatsphilosophie. Landau erhielt Ehrendoktorwürden des Kanonistischen Instituts der Universität München (1997), der Universität Basel (1998) und der Universität Panthéon-Assas, Paris II (2002). 2011 wurde Landau die Bayerische Verfassungsmedaille in Silber verliehen. 2003 beendete Landau seine Lehrtätigkeit an der juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität, als deren Dekan er von 1993-1995 amtierte. Seit 1991 ist er Präsident des Stephan-Kuttner-Institute of Medieval Canon Law, das der Universität München angegliedert ist. Landau lebt in München.

Im Nachgang zu dem 2013 veröffentlichten Sammelband „Europäische Rechtsgeschichte und kanonisches Recht im Mittelalter“ werden vorliegend ebenfalls 40 Aufsätze nachgedruckt, dieses Mal zur Deutschen Rechtsgeschichte vom Frühmittelalter bis zum 20. Jahrhundert. In den einzelnen Beiträgen, einmalig in Umfang und Anlage, befasst sich Peter Landau u. a. mit den frühmittelalterlichen Volksrechten wie der „Lex Baiuvariorum“, der „Lex Thuringorum“ oder der „Lex Saxonum“, mit der gesetzgeberischen Aktivität Ludwigs des Frommen, der kanonistischen Prozessrechtswissenschaft insb. in Bamberg, dem Prozess Heinrichs des Löwen, der Ermordung König Philipps von Schwaben oder dem Entstehungsort des Sachsenspiegels und dessen Ausführungen zur deutschen Königswahl. Spätmittelalterliche und neuzeitliche (Rechts-) Gelehrte wie z. B. Peter v. Andlau, Franz Wieacker, Paul Laband, Georg Friedrich Puchta, Ferdinand Bornemann, Moritz v. Bethmann-Hollweg, Rudolph Sohm, Konrad Maurer, Max v. Seydel, Theodor Loewenfeld, Georg Jellinek oder Hegel erfahren ausgiebige Behandlung. Darüber hinaus gibt Landau einen Einblick in die Entstehung des öffentlichen Strafanspruchs, das Lombardische Lehnrecht, die hochmittelalterliche Appellation, die Testierfreiheit im deutschen Recht am Übergang zur Neuzeit, das Bamberger Landrecht oder das Preußische ALR, die deutschrechtliche Vormundschaft im 19. Jahrhundert, die Historische Schule oder die Rechtsquellenlehre. Belege für Landaus breit angelegtes Forschungsfeld sind die Beiträge zur Geschichte der deutschen Schwur- und Schöffengerichte im 19. Jahrhundert, zur Entstehung der Reichsjustizgesetze von 1879, zum Ablauf der Deutschen Juristentags in Leipzig 1933 sowie zur juristischen Doktorarbeit Johann Wolfgang Goethes. Jeder einzelne Beitrag wird durch Addenda des Autors ergänzt, worin seit der Erstveröffentlichung im Wesentlichen neue bzw. weiterführende Forschungsliteratur und -ergebnisse nachgewiesen werden. Der Band wird durch umfangreiche Register erschlossen.
Eine Bibliographie aller Schriften Landaus rundet den umfangreichen Band ab.

Glückwunsch (A. Thier/Th. Duve) – Vorwort

 

 I. Frühes Mittelalter:
1.) Die Lex Baiuvariorum – Entstehungszeit, Entstehungsort und Charakter von Bayerns ältester Rechts- und Geschichtsquelle 2.) Die Lex Thuringorum – Karls des Großen Gesetz für die Thüringer 3.) Thietmar von Merseburg im Zusammenhang der Überlieferung von Lex Saxonum und Lex Thuringorum – Eine Studie zum Erbrecht der Ottonenzeit 4.) Rechtsübertragung an Grund und Boden in den Volksrechten 5.) Ludwig der Fromme als Gesetzgeber – Das Gesetzgebungsprogramm des Kaisers am Beispiel von Verwandtenerbrecht und Verfügungsmacht

 

II. Zeit der Staufer und der Rechtsbücher:
6.) Die Anfänge der Prozessrechtswissenschaft in der Kanonstik des 12. Jahrhunderts 7.) Jurisprudenz und Fälschung in Köln im 12. Jahrhundert – Die Kölner Institutionenglosse 8.) Lehrbuch contra Fälschung – Die Bamberger Anfänge der europäischen Strafrechtswissenschaft und die Würzburger Güldene Freiheit 9.) „Ne crimina maneant impunita“. Zur Entstehung des öffentlichen Strafanspruchs in der Rechtswissenschaft des 12. Jahrhunderts 10.) Kanonistische Ergänzungen zur Germania und Bohemia Pontificia – Päpstliche Dekretalen an Empfänger im Reich zwischen 1140 und 1198 11.) Gelehrtes Recht und deutsche Verfassungsgeschichte: Der Prozess Heinrichs des Löwen und die Gelnhäuser Urkunde 12.) Zisterzienserbibliotheken und kanonisches Recht 13.) Feudistik und Kanonistik – Ein neuer Quellenfund zum lombardischen Lehnrecht 14.) Die Ermordung des deutschen Königs Philipp von Schwaben in Bamberg am 21. Juni 1208 – Rechtsgeschichtliche Fragen zum ersten deutschen Königsmord 15.) Der Entstehungsort des Sachsenspiegels – Eike von Repgow, Altzelle und die anglo-normannische Kanonistik 16.) Eike von Repgow und die Königswahl im Sachsenspiegel 17.) Die Königswahl vom Sachsenspiegel zum Schwabenspiegel 18.) Recht als Grundlage für die Lebensrealität des Mittelalters

 

III. Spätmittelalter und frühe Neuzeit:
19.) Wieackers Konzept einer neueren Privatrechtsgeschichte: Eine Bilanz nach 40 Jahren 20.) Die Testierfreiheit in der Geschichte des Deutschen Rechts im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit 21.) Die Anfänge der Appellation in Mitteleuropa im hohen Mittelalter 22.) Peter von Andlau und das kanonische Recht – Zugleich zu Paul Laband und Franz Wieacker 23.) Bamberger Landrecht und eheliche Gütergemeinschaft 24.) Goethes verlorene juristische Dissertation und ihre Quellen – Versuch einer Rekonstruktion

 

IV. Deutsche Rechtsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert:
25.) Die Vormundschaft als Prinzip des deutschen Privatrechts und der Staatstheorie im 19. Jahrhundert 26.) Puchta und Aristoteles – Überlegungen zu den philosophischen Grundlagen der historischen Schule und zur Methode Puchtas als Zivilrechtsdogmatiker 27.) Die Rechtsquellenlehre in der deutschen Rechtswissenschaft des 19. Jahrhunderts 28.) Hegel und das preußische Obertribunal – Ein Beitrag zur preußischen Rechtsgeschichte und der Geschichte des Pflichtteilsrechts 29.) Ferdinand Wilhelm Ludwig Bornemann und die Tradition des preußischen Rechts – Ein Beitrag zum zweihundertjährigen Jubiläum des Preußischen Allgemeinen Landrechts 30.) Prinzipien germanischen Rechts als Grundlage nationalistischer und völkischer Ideologien 31.)Schwurgerichte und Schöffengerichte in Deutschland im 19. Jahrhundert bis 1870 32.) Die Reichsjustizgesetze von 1879 und die deutsche Rechtseinheit 33.) Zwei Programmschriften aus den Anfangsjahren der Redaktion des BGB: Moritz August v. Bethmann-Hollweg und Rudolph Sohm 34.) Die Gesetzgebungsgeschichte des § 247 BGB – Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Einführung der Zinsfreiheit in Deutschland 35.) Konrad Maurer (1823-1902) – Der Rechtshistoriker Islands und Norwegens 36.) Max v. Seydel – Bayerns Staatsrechtslehrer im Bismarckreich 37.) Theodor Loewenfeld (1848-1919) 38.) Rechtsgeltung bei Georg Jellinek 39.) Römisches Recht und deutsches Gemeinrecht – Zur rechtspolitischen Zielsetzung im nationalsozialistischen Parteiprogramm 40.) Die deutschen Juristen und der nationalsozialistische Deutsche Juristentag in Leipzig 1933

 

Bibliographie des Autors – Register der vormodernen Personen, Autoren und Werke, der neuzeitlichen Namen, der Sachen, Begriffe sowie der neuzeitlichen (!) Gesetzeswerke, der Handschriften

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